{"id":77,"date":"2007-03-21T16:56:43","date_gmt":"2007-03-21T15:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.imketurau.de\/?p=77"},"modified":"2017-09-19T13:53:53","modified_gmt":"2017-09-19T11:53:53","slug":"startchancen-fuer-fruehchen-verbessern-schulmedizin-und-spirituelle-heilerin-arbeiten-hand-in-hand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.imketurau.de\/?p=77","title":{"rendered":"Startchancen f\u00fcr Fr\u00fchchen verbessern: Schulmedizin und spirituelle Heilerin arbeiten Hand in Hand."},"content":{"rendered":"<p>Was in der Schweiz l\u00e4ngst Realit\u00e4t ist, ist seit einigen Jahren auch in der Paracelsus-Klinik HenstedtUlzburg<br \/>\nm\u00f6glich: Werdende M\u00fctter und auch V\u00e4ter k\u00f6nnen sich auf Wunsch vor, w\u00e4hrend und nach<br \/>\nder Geburt von einer Heilerin begleiten lassen. Seit 2004 betreibt Imke Turau spirituelle<br \/>\nGeburtsbetreuung. M\u00f6glich ist das durch die einzigartige Zusammenarbeit mit dem langj\u00e4hrigen Leiter<br \/>\nder Gyn\u00e4kologie, Dr. Reinhart M\u00fcller. F\u00fcr beide steht die ganzheitliche Betrachtung der Menschen im<br \/>\nVordergrund. Mit seinem Wissen als Schulmediziner und ihren F\u00e4higkeiten, heilende Energien weiter<br \/>\nzu geben, kooperieren sie in der Praxis, wann immer es erforderlich scheint. Im Normalfall verl\u00e4uft<br \/>\neine Geburt nach Plan, es gibt keine Komplikationen und Mutter und Kind sind wohlauf. Schwieriger<br \/>\nwird die Situation, wenn das Kind zu fr\u00fch auf die Welt kommt. Die Kleinen k\u00f6nnen meist nur bedingt<br \/>\noder gar nicht selbst atmen, trinken oder ihre K\u00f6rpertemperatur aufrechterhalten und m\u00fcssen<br \/>\nentsprechend auf der Intensivstation versorgt werden. Auch wenn die Technik heute weit<br \/>\nfortgeschritten ist, ist es nicht m\u00f6glich, f\u00fcr die Fr\u00fchchen einen Zustand wie im Mutterleib zu schaffen.<br \/>\nF\u00fcr die kleinen Wesen findet ein Einbruch in die Seele statt.<br \/>\nTrauma durch Geburtsschock<br \/>\nImke Turau schildert an einem Beispiel den Leidensweg eines Neugeborenen: Eine werdende Mutter<br \/>\ngeht in die Klinik, will sich die R\u00e4umlichkeiten ansehen und sich f\u00fcr die Entbindung anmelden. Bei der<br \/>\nUntersuchung stellt man einen bedrohlich hohen Bluthochdruck fest &#8211; sie kommt sofort in den<br \/>\nKrei\u00dfsaal und das Kind muss geholt werden. Weder Mutter noch Kind sind auf diese Situation <\/p>\n<p>vorbereitet. Das Kind atmet nicht und ben\u00f6tigt eine Atemhilfe, es wird daher in eine Kinderklinik<br \/>\nverlegt. Die Mutter muss &#8211; unter anderem wegen der Fallkostenpauschale &#8211; noch in der<br \/>\nEntbindungsklinik bleiben und kommt erst nach drei Tagen hinterher. Sie erlebt ein Wechselbad der<br \/>\nGef\u00fchle und steht hilflos, allein und ohne jede Information da. Mit allem hat sie gerechnet, aber nicht<br \/>\ndamit, dass ihr Alltag sich in der n\u00e4chsten Zeit auf der Intensivstation abspielen wird. Dem Kind fehlt<br \/>\nvon einer Minute auf die andere die sch\u00fctzende Geborgenheit des Mutterleibes. Stattdessen ist es<br \/>\numgeben von Schl\u00e4uchen, Instrumenten, Ger\u00e4uschen und Hektik, ohne Unterschied zwischen Tag<br \/>\nund Nacht. &#8222;Dieses Kind wurde in einem Schockzustand geboren, und es ist f\u00fcr mich ganz klar,<br \/>\nwarum es nicht atmen wollte&#8220;, sagt Frau Turau. In dieser Situation hilft sie mit ihren spirituellen<br \/>\nF\u00e4higkeiten dabei, Panik bei Mutter und Kind abzubauen und dem Baby einen angstfreien Weg ins<br \/>\nLeben zu erm\u00f6glichen. Sie betont dabei die Wichtigkeit, ein energetisches Dreieck zwischen Kind,<br \/>\nEltern und Heilerin zu schaffen.<br \/>\nUnbelastete Entwicklung bei Fr\u00fchchen ist m\u00f6glich<br \/>\nDer kleine Kolja ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie unbelastet sich ein &#8222;Fr\u00fchchen&#8220; entwickeln kann: Durch die<br \/>\npl\u00f6tzliche Erkrankung der Mutter musste der Junge in der 28. Schwangerschaftswoche durch<br \/>\nKaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Imke Turau begleitete die Geburt und sorgte mit ihren<br \/>\nspirituellen F\u00e4higkeiten daf\u00fcr, dass sich \u00c4ngste gar nicht erst aufbauten. Durch Ber\u00fchrung der kleinen<br \/>\nFu\u00dfsohlen stellte sie einen energetischen Fluss her, leitet Energien in den kleinen K\u00f6rper und st\u00e4rkte<br \/>\ndamit K\u00f6rper und Seele. Der Kleine musste nicht beatmet werden. &#8222;Bei Kolja ist vorgef\u00fchrt worden,<br \/>\nwie es gehen kann: Man sieht ihm an, dass er ein kerniges Kerlchen ist mit ganz viel Kraft. Er<br \/>\nentwickelt sich pr\u00e4chtig, schleppt keine traumatischen Erlebnisse mit sich herum und wird in seiner<br \/>\nweiteren Entwicklung nicht durch negativ erlebten Geburtsstress behindert. Er kann jetzt einen ganz<br \/>\ngeraden Weg gehen&#8220;, sagt Frau Turau.<br \/>\nVers\u00e4umtes aufarbeiten<br \/>\nDoch nicht alle Fr\u00fchchen haben so g\u00fcnstige Startchancen in das Leben gehabt wie Kolja. Ein<br \/>\nf\u00fcnfeinhalbj\u00e4hriger Junge beispielsweise kam mit seiner Mutter zu Imke Turau in die Praxis nach<br \/>\nQuickborn-Heide, weil er ein Stotterproblem hatte. Welche Ursache wirklich dahinter steckte, fand<br \/>\nFrau Turau durch ihre sensitiven F\u00e4higkeiten schnell heraus: Als Zwilling zu fr\u00fch geboren, musste er<br \/>\nim Gegensatz zu seiner Schwester noch sechseinhalb Monate in der Klinik bleiben.&#8220; Er hat einen<br \/>\nganz, ganz schlechten Start ins Leben gehabt&#8220;, sagt Frau Turau. Angeschlossen an Ger\u00e4te, um ihn<br \/>\nherum st\u00e4ndige Ger\u00e4usche, es piept, ist laut und hektisch, die Mutter nicht st\u00e4ndig verf\u00fcgbar &#8211; von<br \/>\nW\u00e4rme und Schutz konnte keine Rede sein. Durch die Zusammenarbeit mit Dr. M\u00fcller entwickelte<br \/>\nImke Turau eine weitere Sichtweise auf die Situation des Kindes. &#8222;Er hat in die Geburtsakten gesehen<br \/>\nund gestaunt, dass das Kind \u00fcberhaupt laufen und reden kann und normal entwickelt ist \u2013 nach<br \/>\nAktenlage h\u00e4tte es behindert sein m\u00fcssen&#8220;, sagt Imke Turau. Sie versucht in solchen F\u00e4llen,<br \/>\nVers\u00e4umtes mit ihren M\u00f6glichkeiten aufzuarbeiten und schaut genau, was im Moment gebraucht wird.<br \/>\nBei dem Kleinen wurden St\u00e4rke, Zuversicht und Vertrauen aufgebaut, in dem Frau Turau ihn in die<br \/>\nLage versetzte, sich an die Geborgenheit im Mutterleib zur\u00fcck zu erinnern. Erreicht wird das durch<br \/>\ndas Ruhen auf einem Wasserbett, welches in sanfte Schwingungen gebracht wird. Ein warmes<br \/>\nKr\u00e4uterkissen auf dem Bauch und der Einsatz einer Klangschale schaffen ein behagliches Gef\u00fchl,<br \/>\ntragen zum Wohlbefinden bei und entfalten ihre Wirkung tief in der Seele. &#8222;Durch diese Behandlung<br \/>\nsoll etwas rund werden, was rund werden kann&#8220;, sagt Frau Turau. Der kleine Patient war nach f\u00fcnf<br \/>\nWochen nicht mehr wieder zu erkennen: Er redet fl\u00fcssig, geht aufrecht, strahlt St\u00e4rke und<br \/>\nSelbstbewusstsein aus. Imke Turau weist noch einmal auf die einzigartige Festigkeit der<br \/>\nZusammenarbeit mit Dr. M\u00fcller hin. &#8222;Wir tolerieren unsere Arbeit gegenseitig. Wichtig ist bei uns<br \/>\nbeiden die Wahrnehmung der Mitte, die nicht immer im Lot ist und grenz\u00fcberschreitend wieder<br \/>\nhergestellt werden muss&#8220;. Frau Turau w\u00fcnscht sich, dass das Thema Spiritualit\u00e4t in Kliniken mehr<br \/>\nBeachtung findet. &#8222;Es gibt auf jeder Station Hom\u00f6opathie. Aber es passiert nichts von allein, es muss<br \/>\njemand in die Hand nehmen&#8220;, sagt sie und hat festgestellt, dass Schulmediziner h\u00e4ufig erst durch<br \/>\neigene Betroffenheit einen Zugang dazu finden w\u00fcrden. Interessierten empfiehlt sie das Buch<br \/>\n&#8222;Spirituelles Heilen und Schulmedizin&#8220; von Dr. Jakob B\u00f6sch.<br \/>\nErschienen in: UMSCHAU 21.3.2007<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was in der Schweiz l\u00e4ngst Realit\u00e4t ist, ist seit einigen Jahren auch in der Paracelsus-Klinik HenstedtUlzburg m\u00f6glich: Werdende M\u00fctter und auch V\u00e4ter k\u00f6nnen sich auf Wunsch vor, w\u00e4hrend und nach der Geburt von einer Heilerin begleiten lassen. Seit 2004 betreibt Imke Turau spirituelle Geburtsbetreuung. M\u00f6glich ist das durch die einzigartige Zusammenarbeit mit dem langj\u00e4hrigen Leiter der Gyn\u00e4kologie, Dr. Reinhart M\u00fcller. 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